31. August 2014

1. TESTLESE-WOCHE

Ich wünsche euch einen wunderschönen, wenn auch verregneten Sonntagmorgen! Habt ihr eine heiße Tasse grünen Tee, einen schaumigen Cappuccino, ein Croissant in Fingerspitzennähe? Tragt ihr gemütliche Socken, ist die Pyjamahose flauschig genug? All das ist wichtig, denn das Schmökern beginnt jetzt. Wenn ich vorstellen darf: die Weltpremiere, die Vorveröffentlichung – das unredigierte erste Kapitel von NACHT OHNE NAMEN.

Alles auf dem Manuskriptpapier-Hintergrund gehört zum Roman. Einige Worte oder Sätze sind blau markiert. Daneben werdet ihr eine Sprechblase entdecken. Klickt ihr sie an, erscheint ein Kommentar von mir. Ihr könnt dort ebenfalls Kommentare hinterlassen.

Auch am Ende des Kapitels habt ihr die Möglichkeit, mir eure Meinung, Vorschläge oder Fragen zu schreiben. Ich bin so gespannt, was ihr zu der Geschichte sagt!

Viel Vergnügen wünscht euch

Jenny

.

.

Jenny-Mai Nuyen

NACHT OHNE NAMEN
Roman

   .

.

Erster Teil

Weil zwei zusammen
wie Flammen und Federn
leichter schweben
als Luft

 .

  .

1. Das Unwichtige wird wichtig

Der Tag, an dem Nicki die Kanzlei der Unterwelt zum ersten Mal betrat, begann um vier Uhr morgens mit dem Klingeln des Telefons. Keiner ihrer Schulfreunde hatte je auf dem Festnetz angerufen. Und mit Canon hatte sie bisher überhaupt noch nie telefoniert – soweit sie wusste, besaß er nicht einmal ein Handy. Dennoch dachte sie an ihn, als sie die Augen aufschlug.
Der Lärm des Fernsehers schwappte aus dem Wohnzimmer. „Verdammt, wer ist das“, murrte ihre Mutter. Und in den Hörer: „Ja?“
Kurz darauf schrammte Nickis Tür über den Teppich. Mit einem Klatschen, das wie eine Ohrfeige klang, betätigte ihre Mutter den Lichtschalter. „Ein Typ. Will dich sprechen.“
Dank der plötzlichen Helligkeit fiel es ihr nicht schwer, eine verstörte Miene aufzusetzen. Dabei wusste sie, dass es kein anderer als Canon sein konnte, und die bloße Vorstellung, dass er und ihre Mutter miteinander geredet hatten, verpasste ihr einen innerlichen Stromschlag.
Beäugt von ihrer Mutter, tappte sie in den Flur. Das Telefon lag auf der Vitrine neben Einkaufsquittungen und aufgerissenen Briefen, uralten Fahrradschlossschlüsseln und einem überquellenden Aschenbecher.
[kommentierbar id=”2″]Sie räusperte sich. „Hallo?“[/kommentierbar]
„Nicki. Tut mir leid, dass ich anrufe.“ Seine Stimme klang anders als in echt, irgendwie tiefer, erwachsener.
Nicki warf einen Blick über die Schulter. Ihre Mutter hatte sich wieder auf die Couch zurückgezogen, doch der Fernseher war leiser gestellt. Nicki ließ sich in die Jacken an der Garderobe sinken, um das Gespräch dadurch zu dämpfen. „Woher hast du unsere Nummer?“
„Stand im Telefonbuch.“
„Aha.“ Sie taumelte ihren Gedanken nach. „Woher kennst du meinen Nachnamen?“
„Ich kenn auch deinen richtigen Vornamen.“
„Scheiße.“
„Für den kann niemand was.“
Eine Weile schwiegen sie. Nicki fummelte am Reißverschluss eines Herrenanoraks, der dort hing, seit sie eingezogen war.
„Ich … werde morgen nicht kommen können. Also, heute.“
Sie versuchte gelassen zu klingen. „Okay.“
„Nächstes Mal vielleicht auch nicht.“
Als er nicht weiter erklärte, nahm sie ihren Mut zusammen. „Aber danach wieder?“
„Vielleicht. Vielleicht auch nicht.“
Vielleicht auch nicht. Ihr war, als würde etwas aus ihr herausschweben. Ihre Wirbelsäule. Das, was ihr Halt gab. „Warum?“
„Du musst mir glauben, dass … Es ist… Es tut mir leid.“
Jetzt begriff sie, warum er so anders klang. Hatte er geweint? „Sag mir, was los ist.“
„Ich weiß nicht, das ganze Blut … Kann sein, dass die was in den Nachrichten bringen. Egal, was du hörst, es gibt eine andere Erklärung. Ich hab es nicht getan, du musst mir glauben –“
„Was getan?“
„… muss rauskriegen, was er will. Ich kann nicht einfach warten, bis er es wieder tut, ich kann nicht bleiben, verstehst du?“
„Nein. Wer?“
„Ist ja auch egal“, nuschelte er. „Ich wollte nur … also, morgen … kann ich nicht kommen. Ich wollte, dass du es weißt. Was du mir bedeutet hast.“
„Was meinst du?“
„Bitte … entschuldige.“
„Canon!“
Sie hörte ein Klicken in der Leitung, dann piepte das Telefon und erlosch. Er hatte aufgelegt.

Anruf

 

Dienstag, sechs Uhr morgens an der S-Bahnstation Berlin-Neukölln: Hier war er immer zu ihr in die Ringbahn gestiegen. Ins letzte Abteil. In ihre kleine, flüchtige Welt [kommentierbar id=”3″]zwischen Nacht und Schule.[/kommentierbar]
Menschen harrten am Bahnsteig aus, die müden, weiß rasierten, mitleidlos geschminkten Gesichter eingeklemmt zwischen noch nassen Haaren, Kopfhörern und dampfenden Kaffeebechern. Keiner sah glücklicher aus als ein Bison, das in der Steppe den Winter abwartet. Nicki kannte manche vom Sehen. Oder besser gesagt vom Abmalen.
Denn sie trug Bilder von den Leuten in ihrem Skizzenbuch unterm Arm wie Geheimnisse, die ihr anvertraut worden waren. So befremdlich Nicki die Menschen sonst auch fand, auf dem Papier wurden sie Vertraute: Ihre langen Blicke ins Nichts sponnen die Fragen, die sie am Leben hielten. Die Falten von Stirn und Mund erzählten von Entscheidungen, die sie bis hierher geführt hatten. An ihrer Haltung, ihren zu Fäusten geballten Händen, ihren geneigten Köpfen oder nervös wippenden Füßen konnte ein Bleistift die Gefühle aufspüren, die ihren Charakter bestimmten. Innerlich grüßte Nicki die Bekannten aus ihrem Skizzenbuch, während sie ihren Blick über die unzusammenhängende Gruppe schweifen ließ.
Doch das Gesicht, das sie am häufigsten gezeichnet hatte, fehlte.
Die S-Bahn fuhr ein. Jacken raschelten an Jacken, als die Menge sich durch die Türen bewegte, und der Bahnsteig leerte sich. Nicki folgte den Ausgestiegenen mit dem Blick die Rolltreppen hinab – unermüdlich schwappten die Stufen zurück nach oben, ohne Canon mitzubringen.
Allmählich füllte sich der Bahnsteig wieder. Die wenigen, die Nicki jetzt noch erkannte, wirkten gehetzt, weil sie ihre übliche Verbindung verpasst hatten. Nach einigen Minuten kam die nächste Bahn. Und immer noch kein Canon.
Nicki hievte sich auf das Eisengeländer an der Rolltreppe, verhakte die Füße an den Stangen und öffnete ihr Skizzenbuch. Wenn sie schon wartete, konnte sie dabei auch üben. Aber es gelang ihr nicht, den Blick länger als ein paar Sekunden auf jemanden zu konzentrieren, dann hielt sie schon wieder Ausschau nach Canon. Die Umrisse, die sie auf die leere Seite setzte, füllten sich mit nichts.
Sie wartete, so lange sie konnte. Dann stieg sie in die Bahn, fuhr zur Schule und musste rennen, um eine knappe Viertelstunde zu spät zu Englisch zu kommen. Eine Lehrerin, die die Vertretung machte, fragte sie nach ihrem Namen. Während die Frau die Klasse zu bändigen versuchte, zog Nicki ihre Kopfhörer unter dem Kapuzenpulli durch, steckte sie in die Ohren, ließ die letzte Playlist laufen, die Canon ihr zusammengestellt hatte, und dachte nach.
So durcheinander hatte sie ihn noch nie erlebt. Seine Stimme … war erst ganz dunkel gewesen und dann unter dem Druck der Verzweiflung aufgebrochen. Irgendwas von Blut hatte er gesagt. Was war passiert?
„Bei allen wichtigen Dingen des Lebens kann man nie wissen, nur vermuten“, hatte Canon mal gesagt. Und dann hatte er langsam ihre Frage wiederholt, die sie eigentlich scherzhaft gemeint hatte, oder zumindest scherzhaft hatte klingen lassen, denn im Grunde hoffte sie nicht mehr auf eine Antwort: „[kommentierbar id=”4″]Warum bin ich auf der Welt? Dazu müsste man erstmal wissen, was die Welt ist. Und vor allem, was das ist: Ich.“[/kommentierbar]
Ja, wer war Canon? Sie wusste fast nichts Konkretes über ihn, dabei war er wohl das, was andere als ihren besten Freund bezeichnet hätten. Es war ihr immer irgendwie taktlos vorgekommen, nachzuhaken, auf welche Schule er ging, welchen Namen seine Eltern ihm gegeben hatten und überhaupt, welche Umstände sein Leben beherrschten, für die er nichts konnte. Sie selbst war ja auch froh gewesen, dass er in der Hinsicht nicht nachbohrte. Sie waren sich immer ohne den ganzen Ballast begegnet, frei, einfach als sie selbst.
Jetzt hatte sie das Gefühl, dass diese Freiheit ihre Freundschaft nicht bedeutungsvoller gemacht hatte, sondern brüchiger, und das tat weh.
In der großen Pause blieb sie im Klassenzimmer sitzen und hörte Musik, als läge darin alles verschlüsselt, was es über Canon zu wissen gab. Ein bisschen stimmte das ja auch. Nur wie sie ihn erreichen konnte, verriet ihr keins der Lieder.
In Gedanken ging sie seine Zeichnungen durch: Erst die, die sie am meisten beeindruckt hatten. Portraits von einem sich kämmenden Obdachlosen. Von einer Frau, die am Telefon weinte. Von einem eingeschlafenen Rentnerpärchen. Dann rief sie sich auch alle anderen Zeichnungen ins Gedächtnis, an die sie sich noch erinnern konnte. Vielleicht lag hier der Schlüssel … Ein Schatten fiel über sie.
Vor ihr stand Tim aus der Fraktion der Uniformierten, die sich stets um einheitliche Schuhe, Jacken und Frisuren bemühten. Er war krebsrot.
Nicki zog einen Kopfhörer raus.
„Äh, Entschuldigung? Also, das sind unsere belegten Brötchen hier“ – er hob die Hand, um ihr den Turm aus Brötchen zu zeigen –, „und du kriegst eins, ja? Der, von dem du dir das Brötchen ausgesucht hast, dem zeigst du deine Titten.“
Im Hintergrund sah Nicki seine prustenden Freunde: Der Schönling Fabian, Severin, dessen größter Witz war, sich selbst für witzig zu halten, und ein Kerl namens Alexander, von dem sie nichts wusste, außer, dass er offenbar dringend dazugehören wollte.
Sie musterte Tim. Er versuchte zu grinsen, als wüsste er nicht, wie erbärmlich er war. „Du machst so was doch.“
Sie steckte ihr Skizzenbuch ein, warf ihren Rucksack über die Schulter und nahm die vier Brötchen aus Tims Händen. Er ließ es geschehen, beinah ehrfürchtig, als wären es Gaben an eine Gottheit.
Dann ging sie an den Jungen vorbei, warf die drei mit Wurst belegten Brötchen in Severins offenen Rucksack und biss in das mit Mozzarella und Tomaten hinein. Schließlich war sie Vegetarierin. Und sie hatte nicht gefrühstückt.
Die Jungen kriegten sich nicht mehr ein vor Lachen.
„Das war mein Brötchen – [kommentierbar id=”5″]ey, das war meins!“, rief Alexander ihr hinterher.[/kommentierbar]

 

Der Rest des Schultags zog sich unerträglich lang hin, aber Schwänzen kam nicht infrage. Nicki sah das so: Schule war zu 30 Prozent Bildung, zu 70 Prozent reine Inhaftierung, weil die Gesellschaft Angst vor frei rumlaufenden Jugendlichen hatte. Der einzige Weg, diese Ungerechtigkeit zu ertragen, bestand darin, seine Würde zu wahren. Sie saß ihre Stunden in der ruhigen Gewissheit ab, dass eine passiv-aggressive Anklage aus ihrem Gehorsam sprach.
Anne-Marie, die in Mathe lustlos neben ihr herumlungerte, schüttelte bloß den Kopf, als sie ihr das erklärte. „Keiner geht nachher zu Physik! Wie lang ist es her, dass du mit Daria und Becky was unternommen hast? Und wir zwei waren auch schon ewig nicht mehr shoppen.“
„Ist ja egal, welchen Prinzipien man treu ist“, wandte Nicki ein. „Hauptsache, man ist ihnen treu.“
„Du bist so ein Streber geworden. Mathe und Physik nacheinander ist unmenschlich, das ist mein Prinzip.“
Am Nachmittag stand Nicki am Bahnsteig, fertig zur Auslieferung an die Elternhäuser wie der Rest, nur dass sie nicht heimfahren würde. Sie würde auch nicht zum Shoppen mit Anne-Marie, Becky und Daria nachkommen.
Sie stieg in Berlin-Neukölln aus. Irgendjemand winkte ihr durch das Fenster, vielleicht Pille von den Gruftis, der sie neuerdings immer grüßte – als Nicki sich halb umwandte, sah sie nur noch ihre eigene Reflektion, die davonwischte. Ihr Spiegelbild verwunderte sie immer wieder. Schwarze Haare, feine Augenbrauen, flache Nase mit Knubbelspitze … Das Mädchen, das angeblich sie war, kam ihr immer wie eine entfernte Bekannte vor, von der sie nicht mehr wusste, ob sie ihr sympathisch war oder nicht. Während sie die Rolltreppe nach unten in die Bahnhofshalle nahm, strich sie sich den herauswachsenden Pony hinter die Ohren, damit er nicht wie ein Croissant über ihrer Stirn hing.
Punks lagerten zwischen einem Zeitungsstand, einer Bäckerei, einem türkischen Obstladen und dem Ausgang. Nicki ging in den Obstladen.
Ein Mann zwischen fünfundzwanzig und vierzig lehnte hinter dem Tresen und spielte ein Spiel auf seinem Handy, das blubbernde Geräusche von sich gab.
„Hi“, sagte Nicki.
„B’tschön“, murmelte der Mann, ohne auch nur den Blick zu heben.
„Wissen Sie, wo hier das Beirut bei Ruth ist?“
„Wie bitte?“
Nicki öffnete ihr Skizzenbuch und schrieb es auf. Dann umrahmte sie die Worte. „Ich suche diesen Imbiss. Muss hier in der Nähe sein.“
Ein trötendes Geräusch drang aus dem Handy. Der Mann legte es zur Seite, zog das Skizzenbuch zu sich heran – Nicki beobachtete unwohl seine schmutzigen Finger auf dem Papier –, und atmete aus. „Beirut bei Ruth. Libanesisch und Curry Wurst, ja? Links raus, hundert Meter, dann rechts rein. Nochmal hundert Meter und links. Dann siehst du’s schon.“
„Danke.“ Sie klemmte sich das Buch wieder unter den Arm, wich zwei tobenden Hunden und ihren Besitzern aus und trat ins Freie.
Autos verstopften die Straße. Dazwischen liefen Passanten ungeachtet der Ampeln umher. Schwere Wolken krochen über die Dächer und pressten die Luft zusammen, sodass sie unter ihrem Gewicht einen kühlen Schweiß abzusondern schien.
Nicki konnte sich Wege nicht gut merken. Ihr Orientierungssinn war so schwach ausgeprägt, dass sie sich schon auf ihren alltäglichen Routen zwischen Schule und Wohnung verlaufen hatte, wenn sie nur kurz tagträumte. Auch jetzt war sie nicht mehr sicher, ob die Richtung, die sie einschlug, tatsächlich die war, die der Mann im Laden gemeint hatte. Falls nicht, würde sie einfach noch jemanden fragen. Es konnte ja nicht mehrere Imbissbuden geben,[kommentierbar id=”6″] die Beirut bei Ruth hießen.[/kommentierbar]
Dieser Name, über den sie einst gelacht hatte, war jetzt ihre einzige Hoffnung.
Es war einige Monate her, da hatte sie Canons neuste Zeichnungen durchgeblättert und bei einer innegehalten, deren Atmosphäre sie besonders berührte. Sie zeigte eine Straße von schräg oben, umrahmt von dürren Bäumen und einem Himmel, der ähnlich düster war wie heute. Kinder, deren bewegte Glieder fast nur angedeutet waren, spielten Fangen. Ihre Schatten schimmerten als rasche Kritzel auf dem vom Regen feuchten Pflaster. Aus einem geöffneten Fenster guckte ihnen ein fetter, unbekleideter Mann nach. Darunter prangte das Schild eines Restaurants, dessen origineller Name gerade noch zu entziffern war.
„Der Dönerladen heißt wirklich so. Der ist direkt gegenüber von unserer Wohnung“, hatte Canon gesagt.
Gegenüber von unserer Wohnung. Es war, wie gesagt, ihre einzige Hoffnung.

S-Bahn Neukölln

 

Kommentare

28 thoughts on “1. TESTLESE-WOCHE

  1. Also kurz gesagt: ich finde die geschichte grandios! Dein schreibstil ist genau das, was ich immer versuche, aber nie hinkriege! Deine bilder sind auch wunderschön, auch wenn ich das vielleicht so lösen würde, dass man sie erst sehen kann, wenn man sie anklickt, damit man sich zuerst sein eigenes bild der protagonisten machen kann. Dass ich bis jetzt abnorm viel mit deiner protagonistin gemeinsam zu haben schein ist zwar ein bisschen bizar aber auch sehr schön, wenn man sich beim lesen ständig selber wieder findet. Was ich an kleinigkeiten zu bemängeln habe, habe ich ja schon in den kommentaren geschrieben. Allgemein würde ich sagen, du solltest bei den “realen” szenen, die nicht im kopf der protagonistin spielen, noch ein bisschen an deiner formulierung arbeiten und, falls dir das wichtig ist, aufpassen, dass du deine geschichte entweder ganz im einundzwanzigsten oder ganz im zwanzigsten jahrhundert spielen lässt :)

    1. Danke für deine Kommentare, du hast meine Aufmerksamkeit definitiv nochmal auf die Zeitlichkeit der Begriffe gelenkt. Das werde ich ab jetzt im Auge behalten!

  2. Hallo Jenny.

    Wie immer verzückt es mich wie du Texte schreibst. Ich habe vor Jahren dein erstes Buch geschenkt bekommen & bin dir seiddem treu geblieben.

    Und wie in deinen Büchern zuvor, merkt man auch wieder in diesem Teil, das du es mit Herz und Seele geschrieben hast. Ich finde es toll wie du auf jedes noch so kleine Detail eingehst & es trotzdem NIE langweilig ist & ich auch niemals einen Abschnitt überfliege.

    Der erste Teil gefällt mir so gut, dass ich ab jetzt immer wieder reinschauen werde um auf den laufenden zu bleiben. Ich freu mich schon auf weitere schöne Teile und neue Bücher.
    Du hast zwar nicht immer ein frohes Happy End, aber es macht trotzdem spaß zu lesen. Deine Bücher berühren mich immer so sehr, dass ich oft weine, wenn etwas ‘schlimmes’ passiert. Und das hat noch kein Autor geschafft :D

    Ich finde übrigens die Aktion, einen Teil des Buches zu veröffentlichen, super gut.

    Mach weiter so

    1. Jessi,
      danke für deine lieben Worte! Dass das, was mir so viel bedeutet, auch andere berühren kann, ist wirklich das größte Geschenk. Und ich freu mich, dass du weiterhin vorbeischauen willst. Lass mich wissen, was du denkst!

  3. Die Zeilen gleich zu beginn, dieses wunderschöne poetische Gedicht über die zwei Federn. Einfach toll. Sind diese Verse selbst gedichtet? Werden die weiteren Kapitel auch mit einem Vers eingeleitet? Gefällt mir sehr!

    1. Hallo Floh!
      Dass dir der kleine Vers aufgefallen ist und dass er dir gefällt, das versüßt mir gerade den Morgen! Na klar hab ich den selbst geschrieben – ich versuche doch immer so viel Lyrik wie möglich in meine Bücher zu schmuggeln ^^
      Nicht alle Kapitel haben so einen Vers, nur die “Teile” des Romans, und davon gibt es drei. Ziel war, das vordergründige Thema des jeweiligen Teils mit einem Spruch zu erfassen. Die Flammen und Federn des ersten Teils stehen einerseits für das innige, schwerelose Verhältnis von Nicki und Canon, andererseits für eine ebenso innige, aber viel unheimlichere und gefährlichere Bindung, die im Lauf der Geschichte erst noch entsteht…

  4. Hallo…
    Hmm… Es ist ein interessanter Anfang.
    Ich muss ehrlich gestehen, ich hab’ erst 1 einziges Buch von dir gelesen (liegt vielleicht daran, dass ich nie Bücher kaufen gehen und einfach alles ausleihe…).
    Man kommt leicht in so ein Krimi-Mystery mit einem Hauch Fantasy Feeling, was evtl. das ist, was du wohl beabsichtigt hast. Die Atmosphäre ist unglaublich und reißt auf jeden Fall schon mal mit. Wenn die restlichen Kapitel auf dem Niveau bleiben, wird es ein unglaublich gutes Buch.
    Natürlich wird die Neugierde schon einmal geweckt, was bei den ersten Sätzen wohl das wichtigste ist. Ich bin auf jeden Fall interessiert und, ich glaube, jeder möchte etwas mehr über Canon erfahren. Merkwürdige Person, auf jeden Fall.
    Nicki ist mir jedenfalls schon einmal sympathisch, sie ist so eine Figur mit “der Liebe zum Detail”, leicht, nennen wir es mal, “künstlerisch angehaucht” und irgendwie interessant.
    Viel von den Charakteren erfahren wir noch nicht, Vorgeschichte, Charakterzüge, “Dunkle Seiten” etc, dafür ist das Setting umso schöner und genauer beschrieben.
    An sich weiß ich noch nicht wirklich was ich von dem Anfang halten soll, weil wir hier in der Rolle einer Protagonistin sind, die potenzial für eine gute Story hat, doch weiß ich noch nicht viel über die Geschichte im gesamten. (liegt vielleicht auch daran, dass ich mir das Kapitel einfach durchgelesen habe, ohne Vorkenntnisse o. ä.)

    Ich hätte noch eine Letzte Frage: In welches Genre würdest du persönlich die Geschichte einordnen, denn dann kann ich mich auf einen besseren Blickwinkel konzentrieren.

    1. Hallo Hoa,

      danke für deine ausführliche Rückmeldung! Die Geschichte ist zwar in der Realität und Gegenwart angesiedelt, aber es passieren übersinnliche Dinge. Somit würde sie am ehesten ins Genre “Fantasy” fallen, oder? Aber so genau weiß ich das gar nicht. Wäre doch auch langweilig, wenn ein Buch in eine vorgefertigte Schublade passt :)

  5. Liebe Jenny,
    die Idee des Testlesens finde ich sehr toll und hoffe, dass sie sich für dich auszahlt und du bzw. dein Verlag keine Verluste davon trägt und sie vielleicht auch für zukünftige Bücher weitergeführt werden kann.

    Zum Kapitel:

    Ist das wirklich ein komplettes Kapitel? Es kommt mir so kurz vor, aber das kann natürlich auch an mir liegen, weil ich nicht genug bekommen kann. Wie bereits erwähnt finde auch ich, dass die Passage mit dem Telefonat sich zum positiven verändert hat. Allgemein gefällt mir die Story bis jetzt sehr gut, obwohl ich fast ausschließlich Fantasyromane lese, welche eigentlich nur in einer Fantasywelt spielen hast du es geschafft mich auch für dieses Buch zu begeistern, dies mag nicht zuletzt an der mysteriösität liegen, die du durch Canon aufbaust ( wie darf man sich denn eigentlich die Aussprache seines Namens vorstellen oder gibst du darüber keine Auskunft, um die Leser nicht zu beeinflussen?)
    Zu dem Namen vom Imbiss ich glaube nicht, dass es dir jemals jemand übel genommen hätte wenn du den Namen verwendet hättest und zur Not hättest du ja fragen können ;) Wie du selbst, finde ich ist die Szene mit der Gang noch nicht komplett überzeugend, aber schon relativ nah dran. Mag die Problematik der Mutter-Tochter Beziehung eigentlich die Kraft sein, die Nicki in Conans Arme “treibt”? ;)

    Fragen:
    Ich habe mich gefragt, ob du den Blog und die Webseite komplett alleine verwaltest oder ob du Hilfe bekommst, denn ich würde in der Zukunft gerne eine Laufbahn in dieser Art anstreben.

    Ich hoffe ich habe dir mit meiner Wall oft Text nicht über fordert bzw. dir unnötig zu viel deiner kostbaren Zeit geraubt :)

    Viel Erfolg beim weiter schreiben :)

    1. Lieber Michel,
      über “walls of text” freue ich mich doch, damit bist du hier an der richtigen Stelle!
      Die Aussprache von Canons Namen überlasse ich jedem Leser. Wenn du du wissen willst, wie ich ihn aussprechen würde, verrate ich dir das aber auch gern ;)
      Das Kapitel ist komplett – es ist übrigens so lang wie die Kapitel in den meisten meiner Romane, also ist dein Eindruck vermutlich dem fehlenden Umblättern geschuldet.
      Hm, ob Canon deshalb so wichtig für Nicki ist, weil ihre Mutter keine Bezugsperson ist? Gut möglich. Ich verrate nichts ^^
      Den Blog verwalte ich eigentlich selbst, aber speziell für die Testlese-Aktion hat dtv eine Agentur beauftragt (Wirth & Horn), die die technische Umsetzung und das hübsche Design in die Hand genommen hat. Allein hätte ich das ja nie hinbekommen.

      1. Vielen Dank für deine Rückmeldung, ja das hatte ich mir bereits gedacht. Ich findes es übrigens wirklich toll, dass du dir so viel Zeit nimmst und fast allen Leuten antwortest noch mal vielen Dank dafür. Wie würdest du ihn denn aussprechen? :)

        Ich weiß nicht, ob es schon erwähnt wurde aber bei den Kommentaren wird immer die Zeit 21:41 angezeigt.

        1. Stimmt, es ist immer 21:41! Da hab ich irgendwas Falsches angeklickt >.< Jetzt sollten wir aber alle zurück in der Zeit sein. "Canon" spreche ich übrigens deutsch aus - weil die Geschichte nunmal in Deutschland spielt. Aber da der Name von der international verbreiteten Marke "Canon" kommt, könnte man ihn auch englisch aussprechen. Oder gleich so, wie die Japaner ihre Firma nennen.

  6. Hallo Jenny-Mai Nuyen,
    zunächst einmal möchte ich mich bei dir bedanken, dass du all diese wunderbaren Geschichten schreibst. Dadurch bin ich selbst zum schreiben gekommen :D Was “Nacht ohne Namen” angeht habe ich mich schon jetzt in die Geschichte verliebt und bin wieder mal total hingerissen von deinem Schreibstil und deine tollen Ausführungen. Die nächsten Sonntage werde ich freudig abwarten und dir -hoffentlich- helfen deine Geschichte noch zu verbessern. Danke, dass es dich gibt.
    LG Kairi

    1. Hallo Kairi!
      Och, so viel Lob, ich werde ja rot… Vor allem freut mich, dass du das Schreiben ebenfalls für dich entdeckt hast! Wer weiß, vielleicht lese ich ja eines Tages ein Buch von dir ^^

  7. Ersteinmal möchte ich sagen, was für eine fantastische Idee dieses Testlesen ist :)
    Und zur Geschichte : Mein Lieblingsbuch von dir ist “Feenlicht”, diese fanatasievolle Geschichte aus einer anderen Welt, und auch deine anderen Bücher hatten ja meist etwas übernatürliches. Mir ist klar, dass auch “Nacht ohne Namen” sich noch dahin entwickeln wird, aber ich finde es erstmal klasse, dass du in einer so realistischen Welt mit normalen Mietswohnungen, Imbissbuden und U-Bahnen beginnst. Das macht die Magie irgendwie noch magischer, weil sie so hinter jeder Starßenecke lauern könnte und nicht völlig distanziert in einer anderen Welt wartet.
    Allerdings hatte ich das Gefühl, dass zwischen der Szene in der Schule und ihrer suche nach Canon etwas fehlte. Natürlich macht sie sich Sorgen und ist verwundert, zumal er am Telefon von Blut sprach, aber ich denke, dass ihr noch irgendein Anstoß fehlt, bevor sie sich dann auf die Suche begibt – vielleicht ja, dass er auch nach der Schule nicht auf sie wartet, wie er es sonst tun würde oder das er in einem online-chat (oder worüber sie sonst miteinander kommunizieren) nicht anzutreffen ist? Also, wie gesagt, irgendetwas müsste meiner Meinung nach noch passieren.
    Ansonsten bin ich aber – wie üblich – von deinem Schreibstil vollkommen begeistert und liiieebbeee diese Charaktere schon nach so wenigen Seiten :)

    1. Liebe Rica,

      danke für deine ausführliche Rückmeldung! Da du neben Ginny nun schon die zweite bist, die sich mehr Deutlichkeit bei Nickis Besorgnis wünscht, werde ich das Kapitel nochmal dahingegend überprüfen. Dass Nicki sofort Alarm schlägt, liegt auch an einem Erlebnis in ihrer Vergangenheit, von dem man erst später erfährt. Vielleicht kann ich im ersten Kapitel ein paar subtile Andeutungen mehr einstreuen…

  8. Hallo :)

    Ich hab ebenfalls schon viele Bücher von dir gelesen und bin ein großer Fan! Auch auf “Nacht ohne Namen” freue ich mich schon riesig und kann es gar nicht fassen, dass mir erst heute (am Dienstag) der Beginn der Testlese-Aktion wieder eingefallen ist…

    Nun aber zur Geschichte; sie fängt schonmal super an, wieder wunderbar geschrieben, die Charaktere kommen alle gut rüber und wie toll die Geschichte schon jetzt am Anfang klingt wurde glaub ich – zu recht – schon mehr als einmal gesagt. Da du auch nach kritischen Stimmen suchst: vielleicht habe ich einfach ein bisschen zu schnell gelesen, aber die Sorge um Canon kam mir hier fast ein bisschen zu kurz. Es kam mir so vor als ginge das ein bisschen unter bei all den Erklärungen und Beschreibungen, man merkt zwar, dass etwas komisch oder anders ist als sonst, aber dass sie direkt besorgt um ihn ist, merkt man eigentlich erst im letzten Satz des Kapitels, weil nirgendwo ein Satz darüber steht, was sie für ein Gefühl nach dem Telefonat darüber hatte. Und dass der Laden dann ihre “einzige Hoffnung” ist, kommt fast ein bisschen plötzlich und zu stark im Kontrast. Natürlich kann es auch sein, dass das alles so gewollt ist oder dass ich die einzige bin die das denke, aber das wäre erstmal so meine Beobachtung zu diesem Kapitel :)

    Ich freu mich schon auf die nächsten Sonntage (an die ich hoffentlich denken werde)!!

    1. Liebe Ginny,
      vielen Dank für deine lieben Worte und vor allem für die Kritik! Ich hab das so nämlich noch gar nicht gesehen. Aber es stimmt wohl, zu Beginn wird Nickis Innenleben nicht bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet, ihre Besorgnis um Canon nur vereinzelt benannt. Ich habe erstmal darauf geachtet, ihren Alltag zu etablieren. Kniffelig, wenn eine Geschichte da beginnt, wo bereits ein vollgestopftes Leben stattfindet – es muss ja das Drumherum geschildert werden, bevor man sich dem aktuellen Problem widmen kann. Ich lese mir das Kapitel auf jeden Fall nochmal mit deinem Hinweis im Hinterkopf durch!

      1. Ja, du hast Recht, es ist wirklich nicht einfach diese beiden Sachen zu vereinen – Alltagserzählung und den eigentlichen Handlungsstrang. Wahrscheinlich muss Nickis Innenleben gar nicht “bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet” werden, nur ich als Leser, der die Figuren anfangs noch gar nicht kennt, weiß nicht ohne ein paar Hinweise im Text wie Nicki mit dieser Situation umgehen würde. Ist Nicki allgemein eine Person die sich viel oder wenig Sorgen macht? Ist Canon sonst immer zuverlässig oder war er schonmal nicht da? Treibt er vielleicht öfters Späße mit Nicki? Kennen sich die Beiden erst seit ein paar Wochen oder schon jahrelang? Ohne dass man all diese Sachen genauer weiß, kann es eben auch sein, dass gar kein so großer Grund zur Sorge besteht, deswegen war ich wohl etwas überrascht, als Nicki “plötzlich” völlig verzweifelt sein Haus ausfindig macht.
        Das nur als kleinen Denkanstoß, nicht falsch verstehen – ich finde die Art, die Geschichte so anzufangen klasse und freu mich schon einerseits mehr über die Personen zu erfahren, als auch dem Rätsel um das seltsame Telefonat weiter zu folgen :)

  9. Hallo Jenny-Mai Nuyen :)

    Ich habe schon viele Bücher von dir gelesen und ich muss sagen, dass sie mir alle ziemlich gut gefallen.
    Nicht jeder Autor schafft es, dass jedes seiner Bücher ein Meisterwerk wird, aber für mich bilden deine Bücher eine Ausnahme. Sie gefallen mir alle.
    Dafür zolle ich dir großen Respekt.
    Deshalb habe ich die Leseprobe mit großen Erwartungen angefangen. Und wie jedes Mal wurde ich nicht enttäuscht.
    Was ich bis jetzt von Nacht ohne Namen gelesen habe, zieht mich genau so in seinen Bann wie deine anderen Bücher.
    Bin gespannt wie es weitergeht. :D

    Viele Grüße wünscht Yessi.

  10. Gefällt mir schon richtig gut, aber ich glaube ich werde es hier nicht weiterverfolgen und auf das gedruckte Buch warten, bis her fand ich alle deine Bücher perfekt. Und an die tolle Community jetzt schon ein herzliches Danke schön, dass ihr hier so tatkräftig was beisteuert, werde bestimmt an euch denken, wenn ich das Buch nächstes Jahr lesen darf.

    Viel Erfolg euch allen und natürlich der bezaubernden Jenny!

    LG aus Österreich

    1. Hallo Yamakiiro!
      Das kann ich gut nachvollziehen. Wenn man zu einer Geschichte gleichzeitig die “Geschichte dahinter” erfährt, hindert das einen beim völligen Abtauchen. Und wenn dir das Buch im März gefällt, kannst du ja immer noch hierher zurückkehren und dir im Nachhinein die Entstehung angucken :)

  11. Hallo,

    Erst einmal möchte ich die Aktion loben, und den entsprechenden Mut dahinter. Und gelobe hiermit auch feierlich: Auch wenn ich das ganze Buch über diesen Weg gelesen habe, so werde ich es später auch kaufen! Und ich bin auch ganz zuversichtlich, dass das für die absolute Mehrheit der hier Mitlesenden ebenfalls gilt. Wenn schon eine solch persönliche Interaktion zu dir als Autorin ermöglicht wird, wird man ja hoffentlich auch daran denken, dass du auch im echten Leben deine Rechnungen bezahlen musst.

    So, nun zum Kapitel: Die Neugier ist auf jeden Fall schon geweckt. Ich finde, dass Canon auf etwas sehr geheimnisvolles an sich hat, und man als Leser Nickis Bedürfnis sofort teilt, mehr über Canons Aufenthaltsort und seine akuten Probleme herauszufinden.

    Ich habe noch jedes Werk von dir bislang gelesen, und war jedes Mal begeistert, welch interessante Ideen du immer einfließen lässt. Jedes einzelne Buch war bisher ein Erlebnis. Wobei ich inzwischen auch bei jedem deiner Bücher etwas Angst habe. Ich liebe ja Happy Ends, und habe mit der Zeit gelernt, dass man sich bei dir nie so richtig auf solche verlassen kann ;-)

    1. Hallo Luc!
      Och, das ist aber lieb, dass du an meine Rechnungen denkst ^^ Find ich löblich, was du da gelobst.
      Ich hoffe, du ziehst das nicht zurück, wenn ich dir sagen muss, dass gar nicht das ganze Buch hier erscheinen wird. Der Verlag hat mir nur den ersten Teil erlaubt (von insgesamt drei Teilen). Ich hätte es auch schöner und sinnvoller gefunden, das komplette Buch von euch testlesen zu lassen. Aber da hat das Vertrauen in eine Mehrheit gefehlt, die gesinnt ist wie du. Vielleicht ja auch zu Recht.
      Übrigens, wie ich bei der Begrenzung auf den ersten Teil mogeln kann, hab ich mir schon überlegt. Es wird also inoffiziell doch ein bisschen mehr geben ;)
      Und was das Ende betrifft: Dazu sage ich jetzt lieber gar nichts! (Auch wenn es mir wirklich, wirklich schwer fällt.)

      1. Natürlich gilt mein Versprechen immer noch. Wobei ich eigentlich der Meinung bin, dass es trotzdem funktioniert hätte. Leute die sich weigern Geld für ein Buch auszugeben finden ja eh Wege (von der Bibliothek bis zum illegalen Download), aber durch die Persönlichkeit der Aktion wird auch der Autor noch deutlicher als Person wahrgenommen. Also ich denke, dass die meisten da ein schlechtes Gewissen hätten, das Buch dann an Ende nicht zu kaufen. Ich kann aber sehr gut verstehen, wenn ein Verlag auf solche Gedanken mit Vorbehalt reagiert.

        Ich prophezeihe dir aber jetzt schon, dass dir bei den späteren Teilen des Buches unser detailliertes Feedback fehlen wird. Als Musiker weiß ich, wie gerne ein Künstler die Reaktionen des Publikums mitbekommen möchte!

        Vielleicht könnte man den späteren Buchteil ja wieder bei leserunden.de zusammen bequatschen? (Ich war bei Noir zwar nicht dabei, weil ich es zu spät mitbekommen habe, finde das Konzept aber super!)

        Falls du dazu wieder motivierst wärst, könnte man das ja auch jetzt schon dort ankündigen, so dass die Leute dieser Community den ersten Teil des gemeinsamen Weges auch schon über das Blog mit zurücklegen könnten?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.