14. September 2014

3. TESTLESE-WOCHE

Gemütlichen Sonntagmorgen wünsch ich euch!

Eine weitere Woche ist verstrichen, endlich. Sie kam mir ganz schön lang vor, weil ich unbedingt wissen will, was ihr zum dritten Kapitel sagt.

Nicki nutzte letztes Mal Canons und ihre zeichnerischen Fähigkeiten, um Canons Wohnung zu finden und in sie einzubrechen. In seinem Badezimmer fand sie blutige Kleidung und ein Handtuch aus einem Hotel “Warkonia”. Natürlich bricht sie gleich dorthin auf. Ob sie endlich Canon begegnet? Das ist ab sofort nachlesbar!

Wie immer habe ich Kommentare an den Rand gesetzt, auf die ihr als gewissenhafte Testleser antworten könnt, aber nicht müsst.

 

Viel Vergnügen wünscht euch:

Jenny

 

 

 

Was man in einem Hotel umsonst bekommt

 

Fünfzig Minuten später stieg Nicki aus der Trambahn. Die Sonne hatte die Wolkendecke noch einmal zum Schmelzen gebracht und übergoss die Häuser mit rohem, pfirsichfarbenem Licht, sodass man nicht gleich merkte, wie heruntergekommen sie waren. Ein Bürogebäude, das ganz aus dunkelbraunen Klötzen bestand, und eine von Planen und Plakaten umflatterte Ruine drängten sich um das Warkonia. Das Hotel selbst erinnerte mit seinen gitterartigen Balkonen an ein Gefängnis. Neben dem Schriftzug, der über dem Eingang prangte, hing das Schild einer Bierbrauerei.

Sie überquerte die Straße. Radiomusik und Alkoholdunst drangen aus dem Bistro neben dem Hoteleingang. Durch eine Schiebetür aus Glas, die sich automatisch öffnete, betrat sie die Lobby. Der kleine Raum bestand nur aus einem Sofa, einer Aufzugtür und einem Tresen, auf dem Prospekte für Touristen, eine Schüssel harziger Fruchtdrops und eine Klingel standen. [kommentierbar id=”12″]Nicki klingelte.[/kommentierbar]

Nach einer Weile trat ein beleibter Mann mit Glatze durch die Tür, die die Lobby offenbar mit dem Bistro nebenan verband. Er schloss die Tür hinter sich, um den Lärm des Radios zu dämpfen.

„Guten Abend. Haben Sie reserviert?“

„Nein. Ich will auch kein Zimmer, ich hab nur eine Frage. Was ist hier gestern passiert?“

Sie standen sich gegenüber und sahen sich in die Augen.

„Gestern war ein Junge hier, siebzehn Jahre, längere braune Haare, mit Schiebermütze“, redete Nicki unerschrocken weiter. „Er war verletzt. Oder zumindest blutig. Irgendetwas ist in Ihrem Hotel vorgefallen und ich muss wissen, was.“

„Ein Junge?“ Er sprach es aus, als hätte er noch nie davon gehört. „Sie sind dann wohl Miss Marple?“

„Ich bin seine Schwester.“

Unendlich langsam verlagerte der Mann sein Gewicht von einem Bein aufs andere. Dann hob er ein Telefon hinter dem Tresen auf und drückte eine Taste. „Nehmen Sie Platz.“

Nicki setzte sich auf das Sofa. Staub und Zigarettenasche wölkten unsichtbar aus den Polstern.

„Hier ist ein Mädchen“, murmelte er in den Hörer. „Sie sagt, sie ist die Schwester vom letzten Gast. Gestern. Ja.“ Er legte auf. Nicki konnte nicht sehen, was er hinter dem Tresen machte, aber sie hörte Papier rascheln. Ohne den Blick zu heben, nahm er sich ein Fruchtdrops. Oder besser gesagt einen Klumpen Fruchtdrops, [kommentierbar id=”13″]die aneinander klebten.[/kommentierbar]

Minuten verstrichen. Nicki dachte schon, der Mann wollte sie mit Nichtbeachtung verscheuchen, da gab das Telefon die Melodie einer Beethoven-Sonate wider.

„Ja“, schmatzte der Glatzkopf in den Hörer und legte gleich wieder auf. Dann winkte er Nicki zu sich. Sie war froh, vom Sofa wegzukommen, denn ihre Nase begann bereits zu jucken.

„Dritter Stock, Zimmer 312. Sie wissen sicher, dass Sie die Treppe nehmen.“

Sie wartete, ob er noch mehr sagen würde, aber er zerbiss nur seine Bonbons, drehte sich um und verschwand schmatzend durch die Tür ins Bistro.

Nicki dachte nicht daran, [kommentierbar id=”14″]drei Stockwerke zu Fuß zu steigen. [/kommentierbar]Sie betrat den Aufzug, der gerade genug Platz für sie und den Rucksack bot. Ihr Spiegelbild blickte ihr mit Skepsis entgegen. Wer Canon auch nur länger als drei Sekunden gesehen hatte, wusste, dass sie nie und nimmer Geschwister sein konnten. Ihr Gesicht war viel runder, viel flacher. Ganz zu schweigen davon, dass sie nur 1,58 Meter groß war und er ein Paar Schultern auf Stelzen. Egal, immerhin hatte es funktioniert. Sie drückte auf die blass leuchtende 3, der Aufzug schloss sich und ruckelte quietschend und schleifend in die Höhe.

Mit einem Pling! erschien ein Flur mit blauem Teppich und mehreren blau gerahmten Türen. Fenster gab es keine. Das Putzmittel stand förmlich in der Luft.

Nicki suchte die Türen ab. 301, 302 … die 312 schien ganz am Ende des Flurs zu sein, wo ein Wagen mit Handtüchern, Bettlaken und einem Müllbeutel den Weg versperrte. Falls in dem Zimmer irgendwelche Gangster auf sie warteten, würde es zumindest das Reinigungspersonal als Zeugen geben.

In dem Moment trat tatsächlich ein Zimmermädchen aus einer Tür, einen Haufen Handtücher im Arm. Sie sah Nicki an. Vielleicht lag es an der Intensität ihres Blickes, vielleicht daran, dass sie nicht so schnell und beiläufig grüßte wie erwartet – jedenfalls wusste Nicki mit einem Mal, dass es kein Zufall war, dass ausgerechnet jetzt hier saubergemacht wurde.

Sie verlangsamte ihren Schritt, während das Zimmermädchen die Handtücher in den Wagen stopfte, ein Päckchen Zigaretten aus der Brusttasche ihres Kostüms zog und sich eine Zigarette ansteckte. Rauch seufzend, verschränkte sie die Arme. „Du bist nicht seine Schwester.“

Nicki musterte die Frau. Sie war nicht mehr jung, aber so zierlich wie ein Kind, mit olivfarbener Haut und schweren, rätselhaften Augen. Spröde schwarze Locken, von grauen Strähnen durchwirkt, fielen ihr über eine Schulter.

„Und Sie sind kein Zimmermädchen.“

Die Frau lächelte. Nur kurz. Dann hatten sich die Lippen über den großen Zähnen wieder geschlossen. „Komm rein.“

Sie ging in das Zimmer zurück. Nicki folgte zögernd.

Zwei Betten, ein sinnlos schmaler Schreibtisch mit Stuhl und ein Schrank standen an den Wänden, dazwischen war Platz für einen elektrischen Eisenbahnkreis aus Lego, auf dem jedoch keine Bahn fuhr. Innerhalb des Kreises war ein fünfzackiger Stern in den Teppich gekokelt worden – ein Pentagramm.

Nicki spähte zur Frau, die gerade die Tür schloss. Für einen Sekundenbruchteil erwog sie ihre Chancen und entschied, dass sie die Frau überwältigen konnte, sollte sie fliehen müssen. Sie sah wirklich nicht sehr robust aus.

„Setz dich ruhig. Erzähl mir, was du mit ihm zu tun hast.“

Nicki setzte sich auf eins der Betten. „Es reicht, wenn Sie davon ausgehen, dass ich seine Schwester bin. Entscheidender ist, was Sie zu erzählen haben.“

Die Frau trat in die Mitte des Pentagramms im Legokreis, noch immer rauchend. Nicki konnte den Ausdruck in ihrem Gesicht schwer deuten. Sie schien belustigt und besorgt zugleich zu sein, doch beide Regungen wirkten von einer unendlichen Müdigkeit vernebelt. „Er hat dir doch nicht gesagt, dass er bei mir war. Woher weißt du es?“

Nicki entschied sich für die uneindeutigste Antwort: „Ich hab es rausgefunden.“

„Also schön. Du vertraust mir nicht und ich dir nicht – keine persönliche Sache. Aber du willst etwas von mir, wenn ich das richtig verstehe. Wieso sollte ich dir etwas über meine Gäste verraten?“

Die Offenheit der Frau erleichterte einiges. „Wir waren verabredet. Canon konnte nicht kommen. Ich weiß, dass ihm was zugestoßen ist. Ich muss wissen, was.“

Die Frau lächelte. Es war kein Zeichen des Spottes, sondern eine von tiefer kommende, sich gegen Schwermut stemmende Fröhlichkeit. Asche rieselte von ihrer Zigarette. Sie schien aus Gedanken zu erwachen, drückte die Kippe in einem Aschenbecher auf dem Nachtschränkchen aus und verschränkte wieder die Arme. „Ich verstehe. Kennt ihr euch schon lange?“

Sie nickte.

„Seid ihr ein Paar gewesen?“

Nicki wagte nicht, sich zu regen. „Wieso sagen Sie gewesen?“

„Geht mich nichts an, vergiss es. Jedenfalls muss ich dir leider sagen, dass ‚Canon‘, wie du ihn nennst, dir den Großteil über sich verschwiegen hat.“

„Ich weiß.“

Die Frau legte die Stirn in Falten.

„Ich bin nicht hier, um in seinen privaten Angelegenheiten zu wühlen. Ich muss nur wissen, was ihm zugestoßen ist.“

„Klingt sehr sachlich.“

„Ich bin keine betrogene Ehefrau.“

Wieder dieses Lächeln. Als hätte sie Nicki gern. „Bist du verpaktet?“

„Bin ich was?“

„Also nicht. Eine Freie.“ Die Frau trat aus dem Pentagramm, schaltete die Stromzufuhr der Legogleise mit der Fußspitze ab und ließ sich auf das zweite Bett sinken. „Dann gehe ich davon aus, dass du auch nicht weißt, wer ich bin. Ich heiße Isabel Arouk. [kommentierbar id=”15″]Mein Name ist banngeschützt,[/kommentierbar] deshalb kann ihn ruhig jeder kennen. Ich mache Rückführungen.“

„Rückführungen wie … in frühere Leben?“

„In vergessene Träume trifft es besser.“ Sie beobachtete, ob Nicki eine Reaktion zeigte, dann tippte sie sich langsam an die Brust und an die Schläfe und fuhr fort: „Leute wie dein Canon kommen zu mir, wenn sie wissen wollen, was ihr Körper getan hat, während ihr Geist schlief. Meistens will man das natürlich nicht wissen. Je weniger man weiß, umso besser. Aber manchmal ist es für Ahnungslosigkeit zu spät. Dann bleibt einem nur noch die Suche nach Gewissheit.“

„Und was hat Canon getan, während sein Geist schlief?“

„Es gab mal eine junge Frau, nicht viel älter als du“, murmelte Isabel Arouk. „Aus Liebe zu jemandem lief sie in ein Labyrinth. Diesen Jemand konnte sie nicht retten. Dafür steckt sie heute in einer Sackgasse. Jeder einzelne Schritt, der ihr bleibt, würde alles nur schlimmer machen.“ Sie zog eine zweite Zigarette hervor und verbarg sich hinter Rauchschwaden. „Wenn ich dir einen Rat geben darf: Suche ihn nicht. Könnte ich noch einmal für mich entscheiden … aber dafür ist es zu spät.“

Nicki lauschte eine Weile ihren finsteren Andeutungen nach, versuchte daraus einen Sinn zu ziehen. „Ist Canon in Gefahr?“

„In Todesgefahr vermutlich nicht. Aber sein Leben ist verwirkt. Daran kannst du nichts ändern. Wenn du ihn nicht vergisst, wird es dir genauso ergehen.“

Schmerz zog wie eine Sternschnuppe durch ihr Inneres, flüchtig, um sie mit Verzögerung zu treffen. Nach außen blieb sie ganz ruhig. Sie blickte zum Fenster. Nur noch ein blasser roter Schimmer drang durch die Gardinen. Mühsam versuchte sie eine Frage zu formulieren, die sie weiterbrachte: „Wo steckt er drin? Drogen?“

Isabel Arouk schnaubte freudlos. „Glaub mir, dass jede Antwort, die ich dir geben könnte, deine Situation nur verschlimmern würde.“

„Das glaube ich nicht“, sagte Nicki und erhob sich. „Sagen Sie mir, wo Canon ist.“

„Nein. Denn ich weiß es nicht.“

„Wer ist hinter ihm her?“

„Ich lasse mich ungern verhören.“

Eine Weile schwiegen sie verbissen. „Sagen Sie mir wenigstens, ob er verletzt ist.“

„Er war nicht verletzt, als ich ihn gesehen habe. Darum musst du dir am wenigsten Sorgen machen.“

„Danke.“ Sie vergrub die Hände in der Bauchtasche ihres Pullis und ging zur Tür.

„Noch eins.“

Nicki blieb stehen und drehte sich um.

„Dass ich hier arbeiten kann, erfordert viel Diskretion. Ich habe es ungern mit der Polizei oder mit aufgebrachten Eltern zu tun. Also kein Wort über unsere Unterhaltung.“

„Keine Sorge.“ Sie hörte, wie die Zigarette in den Aschenbecher gedrückt wurde.

„Und ich habe dich gewarnt. Weil du mir irgendwie sympathisch bist. Wenn du schon nicht klüger sein willst als ich, dann … verrate wenigstens niemandem deinen Namen. Niemandem. Erfinde einen Spitznamen, so wie dein Canon. Verstanden?“

Nicki versuchte diese Warnung einzuordnen, aber sie wusste beim besten Willen nicht, was sie davon halten sollte. „Ich werde dran denken.“

[kommentierbar id=”16″]Isabel Arouk hielt sie nicht mehr zurück.[/kommentierbar]

Warkonia

Als Nicki im Aufzug stand, zog sie den Zettel aus ihrer Pullovertasche und las noch einmal, was Canon darauf gekritzelt hatte. TITANIC. Frau La Psie. Meinte er das Schiff? Den Film? Das Magazin? Als sie merkte, dass ihre Hände zitterten, steckte sie den Zettel wieder ein und zückte ihr Handy, um Titanic Berlin im Internet zu suchen.

Wie sich herausstellte, gab es ein Restaurant namens Titanic im Westen der Stadt.

Kommentare

30 thoughts on “3. TESTLESE-WOCHE

  1. In gewisser Hinsicht zueht die Geschichte mich in ihren Bann, obwohl bisher kaum etwas geschehen ist. Gerade die offenen Fragen lassen einen weiterlesen. Was mir auch sehr gefällt, sind die Randnotizen. Sie sind vorallem sehr informativ und durch deine eigenen Gedankengänge zu deiner Geschichte, helfen sie mir, zu verstehen, wie ich in meinen eigenen Geschichten denken muss. Eine gute Anregung.

    1. Hi Rhukii,
      ich finde es ja selber spannend, wie andere Schriftsteller arbeiten und was alles hinter einem Roman steckt. Dadurch gewinnt man oft ganz neue Perspektiven aufs eigene Schreiben. Es freut mich also, dass meine Kritzeleien am Rande dir etwas bringen :)

  2. Mir fällt grad auf: irgendwie wird die arme nicki ja echt immer von einer Lokalität zur nächsten gejagt ^^
    Warum eigentlich nicht Madame La Psie (der name klingt so franzödisch :P)

    1. Warum “Frau” und nicht “Madame” La Psie? Nun, da kommt wohl mein Patriotismus bezüglich der deutschen Sprache ins Spiel (andernorts ist er weniger ausgeprägt). “Madame” klingt vornehmer und irgendwie mehr nach einer Geschichte, weil wir das so gelernt haben. Ich würde gern das deutsche Wort aus dem Alltag heben, damit es irgendwann ebenso schön und verheißungsvoll klingt wie “Madame” oder “Lady”.

  3. Sammy! Deine Katze heißt nach dieser auf dem Schwein reitenden Hexe! (Ich kenne die aus Faust und bin auch gleich über diesen wunderschönen namen gestolpert)
    So und jetzt zum Feedback:
    Ich lieebe Hotels (und Gummidrops, auch wenn diese hier mir aus irgendeinem Grund wie Weingummis vorkommen) da denk ich gleich an “Einen ring Bratwurs von der Besten” aus den Kindern aus Bullerbü… oder war es Mettwurst? *seufz*
    Naja also ich finde dein Buch irgendwie von kapitel zu kapitel besser… am anfang dachte ich noch so: “okaaaaaay(?)” aber jetzt habe ich beim lesen schon immer dieses “nach hause kommen” gefühl :) Wirklich toll und echt mal was anderes!

  4. Heute bin ich beim nachgoogeln, ob es etwas neues von jenny gibt, auf diese goldige fundgrube gestoßen :)
    Habe mich mit meinem kätzchen lilith aufs sofa gekuschelt und habe gleich drei kapitel durchschmökern können…
    Ich bin gespannt, in welche magische und düstere welt jenny uns diesmal entführt :)
    Ich bewundere dich wirklich, du bist ein jahr älter als ich und hast schon einige bücher geschrieben, ich quäle mich immer noch mit meinem versuch herum… :(
    Du beschreibst geschichten echt wirklich gut, ich “gucke” bücher ja immer wie filme in meinem kopf und kann mir alles gut vorstellen, das finde ich immer schön. Bisher bin ich sehr neugierig geworden, klingt viel versprechend, was du uns bisher verraten hast, doch eine meinung werde ich mir erst erlauben zu bilden, wenn ich die ganze geschichte kenne (auch wenn das wahrscheinlich leider noch eine weile dauern wird…)
    Noir hatte mich ja ein wenig enttäuscht, liebte ich doch die fantastischen geschichten wie nijura und die sturmjäger, doch ich bin gespannt, wie du uns diesmal verzauberst :) freue mich schon am sonntag wieder von dir zu lesen, liebste grüße von lilith und mir :)

    1. Hallo Sammy,
      wie schön, dass du hergefunden hast! Braves Google.
      “Nacht ohne Namen” ist anders als “Noir”, das kann ich schon verraten. Aber auch anders als “Nijura” und die Geschichten, die in phantastischen Welten spielen. Ich bin gespannt, ob es dir trotzdem (oder gerade deshalb) gefallen wird.
      Mit einem Versuch rumquälen klingt aber nicht gut. Am Besten, du schreibst nur das, was dir richtig Spaß macht ;) Bei mir gab es eine Zeit, in der ich nur Gedichte schreiben wollte, alles andere war zu konkret. Es hilft oft schon, die Form zu finden, die der Stimmung entspricht. Ich wünsche dir viel Glück bei der Suche!

  5. Hallo Jenny,

    heute bin ich leider (fast zu) spät dran. Der Übersichthalber verpacke ich meine Eindrücke in einem einzigen Kommentar :-)
    Die erste Frage : bleiben die Kapitelüberschriften so? Umsonst ist ja eigentlich etwas sinnloses. Waren die Informationen, die Nicki bekommen hat wirklich umsonst? Ich denke nicht.
    Die Um- und Beschreibungen finde ich wieder Klasse. Gerade durch Sätze wie: “…Staub und Zigarettenasche wölkten unsichtbar aus den Polstern…” wird alles sehr lebendig. Da habe ich tolle Bilder im Kopf, denn ich habe auch schon sehr viele Hotels besucht. Gute wie schlechte ;-) Die Drops passen perfekt.
    Der Satz: “…Sie wissen sicher, dass Sie die Treppe nehmen.“ macht mich stutzig. Ich hätte vermutet, der Fahrstuhl ist kaputt oder nur für das Personal zugänglich. Ich finde es keinesfalls verwerflich, dass Nicki dann den Fahrstuhl nimmt. Ist glaube ich eher menschlich ;-)
    Genial finde ich die Einstreuung der Spannungssteigerung. Das wäre mir ehrlich gesagt nicht wirklich aufgefallen glaube ich, wenn du es nicht erwähnt hättest.
    Die Zusammenstellung der Lego-Eisenbahn und dem Pentagramm fand ich interessant und seltsam zugleich. Kann ich gar nicht einordnen, was ich davon halten soll ;-)
    Das Isabel Arouk ihren Namen nennt, fand ich jetzt nicht untergejubelt. Es gibt verschiedene Beweggründe, seinen Namen zu nennen. Gerade wenn sie Rückführungen macht, könnte sie ja auch neue “Kunden” gewinnen wollen? Und das das Vorstellen in ihren „Kreisen“ nicht gebräuchlich ist, weiß der Leser ja (noch?) nicht. Interessanter sind da schon die gefallenen Äußerungen “verpaktet” oder “banngeschützt”. Da läuft meine Ideenspirale an und ich muss irgendwie an Dämonen denken ;-) Die junge Frau, von der Isabel sprach, und die in ein Labyrinth lief, ist bestimmt Isabel selbst.
    Der Film “Brick” sagt mir jetzt leider nix.
    Ich glaube, die Romantik wird nur eingebüßt, wenn die weibliche Ermittlerin kühl und unnahbar ist, (was ja nicht gleichzusetzen mit schweigsam und zielstrebig ist.) Und bei den ersten Eindrücken über Nicki kommt sie mir nicht als kühl und unnahbar vor.

    Mein Fazit für diese Woche: Sehr genial!
    Mehr mehr mehr :-)
    So, ich wünsch dir eine Gute Nacht. Und bis nächste Woche.

    Viele liebe Grüße
    Laurence

    1. Hallo Laurence!
      Danke für deine ausführliche Rückmeldung – und verspätet kommt hier gar nichts, ich gucke doch immer wieder nach :) Es besteht also gar kein Zeitdruck.
      Zu den Kapitelüberschriften: Joa, die sollten so bleiben… Mit “umsonst” ist hier eher gemeint, dass Nicki gratis an die Infos kommt, nicht, dass die Infos für die Katz sind. Aber ich sehe, was du meinst, es ist leicht anders herum zu verstehen. Vielleicht kann ich nochmal was in den Dialog einbauen, damit die Überschrift aufgefangen und erklärt wird. Ich schau mal.
      Im Fazit dieser Woche werde ich alles zusammenfassen, was sich geändert hat!

  6. Liebe Jenny,
    erstmal möchte ich sagen, dass ich es eine tolle Idee finde, die Kapitel testweise zu veröffentlichen. So oft habe ich mir schon beim Lesen diverser Bücher gewünscht, dem Autor eine Frage zu stellen oder einen Kommentar zu geben, und du machst das endlich möglich :)
    Bis jetzt ist es sehr spannend geschrieben, und was ich an deinen Büchern schon immer mochte, ist der rasche Einstieg – es geht gleich zur Sache. Ich würde sofort weiterlesen, um mehr über die Welt herauszufinden, denn die Antworten des “Zimmermädchen” waren schon ziemlich mysteriös.
    Etwas, das mich allgemein immer etwas stört, sind englische Wörter in deutschen Texten … also ich habe keine Ahnung, ob die Straßenbahnen oder U-Bahnen in Berlin so genannt werden, aber das Wort “Trambahn” finde ich schon ein bisschen seltsam. Tut mir leid, wenn ich das jetzt aus Unwissenheit zu Unrecht kritisiere.
    Ansonsten bin ich schon gespannt auf das nächste Kapitel!
    Viele Grüße!

    1. Wenn ich etwas lese, möchte ich auch ganz oft dem Autor eine Frage stellen. Und wenn es um meine eigenen Geschichten geht, ist nichts spannender als die Reaktion der Leser! Von daher finde ich das Testlesen sehr naheliegend, aber dass es auch funktioniert, ist dem Verlag zu verdanken. Ich hätte bestimmt nicht die Kraft und Zeit gefunden, diese Seite allein einzurichten. (Vielen Dank, dtv!)
      Was die Anglizismen betrifft, geb ich dir Recht, das mag ich in Massen auch nicht. Aber Tram ist für mich schon ein so eingedeutschtes Wort, dass mir das gar nicht auffällt. Ich hab in München und in Berlin immer dieses Wort im Gebrauch erlebt und seltener “Straßenbahn”. Aber um dich zu beruhigen: Trambahnen spielen im weiteren Verlauf der Geschichte überhaupt keine Rolle mehr ;)

  7. liebe jenny,
    ich denke, dass dir der vorsichtige einstieg in die mysteriösen geheimnisse canons sehr gut gelungen ist, nicht zu schnel, nicht zu grob aber auch nicht zu ungewiss – du legst eine art fährte aus hinweisen, der der leser gemeinsam mit nicki gespannt folgt :)
    und wie immer muss ich ein GROßES lob für deine liebe zum detail aussprechen, die mich in jeder deiner geschichten fasziniert, fesselt und zum schmunzeln bringt.
    gestört hat mich einzig die lego-bahn um das pentagramm, einfach mal sie mir zu modern, zu technisch für dieses mysterium erschien – andererseits ist dieses kurze stutzen, das irritierte aufhorchen bei diesem fremdartigen gegenstand in so vertrauter atmosphäre ja auch ganz gut, vielleicht hilft es dabei, nicht zu vergessen, dass es sich hier um eine geschichte in unserer welt und zu unserer zeit handelt, nicht um eine abgedriftete fantasiewelt unbekannten ursprungs.
    ich freue mich auf jeden fall schon sehr auf die nächsten hinweise und details

    1. Stimmt, die Legogleise sind nicht unbedingt etwas, das man mit Okkultismus oder Magie verbindet. Aber gerade das war mir wichtig. Wären da Kerzen gewesen oder nur das Pentagramm, wüsste Nicki ja gleich, was das bedeutet.

  8. Liebe Jenny,

    ich lese seit Beginn deine eingestellten Kapitel und melde mich jetzt zum ersten Mal zu Wort. :)

    Ich mag deinen Schreibstil und die düstere Magie, die deine Geschichten verströmen. Man bekommt keine Schema F-Geschichte vorgesetzt und weiß daher nie, was einen erwartet. Das macht das Lesen spannend, aufregend und sorgt für das gewisse Etwas. ;)

    Diese Kapitel gefällt mir bisher am besten, da man endlich ein paar Brocken zum Hintergrund hingeworfen bekommt und das klingt alles sehr viel versprechend. Das mit den wahren Namen, die man verbergen muss, da man sonst damit beherrscht werden kann, kommt mir auch vage bekannt vor, ich weiß nur nicht, wo ich das schon mal gehört habe… Aber ich mochte die Idee schon immer und bin gespannt, was du daraus machst. Man erkennt wirklich ein paar Anspielungen und in deinen interessanten Kommentaren erwähnst du ja auch die ein oder andere Inspirationsquelle. Das finde ich toll.

    Übrigens habe ich den Film “Brick” auch gesehen (ich muss zugeben, ich stehe auf Joseph Gordon Levitt <3) und mich hat die düstere Stimmung und der unvorhersehbare Krimifall auch in den Bann gezogen, ich weiß nur bis heute nicht, was ich von dem Ende halten soll, denn es war für meinen Geschmack recht offen gehalten… *grübel* Ich liebe ja düstere Filme alá Memento, Brick, Shutter Island, Sin City, The Prestige – Meister der Magie, Pans Labyrinth, Im Auftrag des Teufels, Constantine und und und… Daher mochte ich auch "Noir" von dir und finde "NoN" auch sehr ansprechend. Ich gehe mal davon aus, dass du solche Filme auch liebst oder? :)

    Also ich bin sehr gespannt auf die nächste Woche und werde wieder dabei sein, vielleicht fällt mir dann ja die ein oder andere Stelle auf, zu der ich meinen Senf dazu geben oder auch Verbesserungsvorschläge machen kann! Testleser sein macht nämlich echt Spaß und ich liebe es, einem Autoren mein Feedback direkt mitteilen zu können, also eine super tolle Idee von dir! ;)

    Bis dahin liebe Grüße und ich lese dich!

    Tini

    1. Wie schön, dass du auch dabei bist – und dich meldest!
      Zu der Idee, dass das Wissen von Namen Macht verleiht: Ich glaube, bei Ursula K. Le Guins Erdsee-Zyklus konnte man das zum ersten Mal in der Phantastik lesen, aber ich bin ziemlich sicher, dass die Idee noch viel älter ist, ein Kulturgut. Nur welcher Kultur, weiß ich, um ehrlich zu sein, gerade auch nicht… peinlich, wo ich die Idee doch selbst benutze.
      Zu “Brick”: Für mich war das Ende gar nicht so unklar, aber vielleicht hab ich auch was übersehen. Ist die “böse” Intrigantin nicht der Polizei ausgeliefert? Und ihre letzte Rache besteht darin, dem Helden von der Schwangerschaft der Verstorbenen zu erzählen. Sie muss in den Knast, er muss trauern. Ein cooles, düsteres Ende!
      Bei der Aufzählung deiner Lieblingsfilme musste ich an “Dogma” denken, kennst du den? Ich glaube, der würde dir gefallen. Und magst du dann auch “Gangs of New York”? Das ist für mich ein absoluter Kultfilm. Oder “Die neun Pforten?” Überhaupt alle Filme von Roman Polanski müssten dir gefallen! Ein ungemein spannender Film ist z.B. auch “Bound” von den Wakowski-Geschwistern. Ach, es gibt so viele gute, düstere Filme… die asiatischen hab ich ja noch gar nicht aufgezählt…

        1. Oh du hast ja direkt geantwortet, das freut mich natürlich! ^^

          Ja das mit den Namen muss schon eine ganz alte Geschichte sein, taucht das Thema doch immer wieder in Geschichten auf… Wenn ich mich nur an meine “Quelle” erinnern könnte…

          Es ist schon eine Weile her, seit ich “Brick” gesehen habe, aber so wie du es erzählst, macht das Ende Sinn. Meine Gedanken waren wohl etwas zu verwirrt, um am Ende komplett durchzusteigen… -.- Ich dachte, das mit der Schwangerschaft war vielleicht eine Lüge von ihr, um ihm wehzutun und ich wusste nicht, ob es wirklich stimmt…

          Ich bin ein Fan von Filmen mit düsteren, bittersüßen und überraschenden Enden und hab mir gleich mal deine Tipps angeschaut und notiert. “Dogma” kenne ich tatsächlich noch nicht (nur vom Hörensagen), “Gangs of New York” hab ich mal gesehen und fand ihn, glaube ich, ganz gut. “Die neun Pforten” war auch ziemlich düster und spannend, da hat mir nur das Ende nicht gefallen… “Bound” klingt auch vielversprechend, danke für die Tipps! ;)

          Hehe, freut mich, wenn dir der Gruß gefällt. Also ICH LESE DICH auch am Sonntag wieder! :D

  9. Auch wieder ein sehr gutes Kapitel, wie immer gefällt mir am besten, wie du die vorherrschende Atmosphäre beschreibst.
    Mal sehen, wie es wohl weiter geht. Was es wohl mit dem Pakt auf sich hat? Doch nicht etwa der Teufelspakt? ;)

    Das einzige, was mich stört, habe ich ja weiter oben schon geschrieben und bleibt auch am Ended es Kapitesl bestehen: Das mit dem Aufzug bzw. der Treppe. ;-)
    Bis zum Ende dieses Kapitels wurde nicht erklärt, wieso der Hotelier Nicki sagte, sie wüsste ja, dass sie die Treppe nehmen soll und sie sich dann einfach so aus Faulheit für den Aufzug entschied. Entweder habe ich da zu viel reininterpretiert oder da kommt noch was in späteren Kapiteln oder es sollte einfach gar nichts bedeuten? Dann hat es mich verwirrt. :)

    1. Warum die Treppe dem Aufzug zu bevorzugen ist, wird noch aufgeklärt. Aber du hast, wie ich schon oben geschrieben habe, völlig Recht: Es gibt eine bessere Erklärung als Faulheit, warum Nicki den Aufzug nimmt. Nämlich Trotz. Den Vorschlag von dir werde ich übernehmen!

  10. Liebe Jenny,

    Ich kann mich in großen Teilen wirklich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Die sich langsam aufbauende Düsternis nimmt wirklich von Kapitel zu Kapitel zu. Dennoch stört mich etwas irgendwie; und zwar die Tatsache, dass Isabel Arouk – für mich – relativ viel preisgibt. Das passt für mich nicht mit der Tatsache zusammen, dass sie Nicki eigentlich beschützen möchte (zumindest macht sie diesen Eindruck auf mich). An späterer Stelle, wenn sie über die ganze dunkle Angelegenheit noch mehr in Erfahrung gebracht hätte, würde ich Nicki sie nochmal aufsuchen lassen.. Ist vielleicht auch nur meine eigene Vorliebe in dieser Hinsicht. Ansonsten gefällt mir dieses Kapitel natürlich wieder sehr sehr gut :) Einen fabelhaften Schreibstil hast du schließlich ohnehin – daran gibt es keinen Zweifel! :)

    Liebe Grüße,
    Kevin

    1. Darüber werde ich noch nachdenken. Es ist tatsächlich eine Gratwanderung, denn Isabel Arouk darf nicht mehr verraten, als glaubwürdig ist, muss aber genug andeuten, damit spätere Ereignisse nicht völlig unerwartet passieren.
      Isabel Arouk taucht auch auf jeden Fall wieder auf, sie ist eine wichtige Figur, mit der Nicki noch mehr zu tun bekommen.

  11. Wunderbar. Ich denke der Sonntag wird zu meinem Lieblingstag der woche werden. ;)
    Mal wieder konntest du eine tolle stimmung erzeugen und Spannung aufbauen. Durch das Gespräch mit dem vermeintlichen Zimmermädchen hat der leser nun die ersten einblicke in die magische materie des buches bekommen und kann anfangen sie sich Stück für Stück zu erlesen. Andeutungen lassen Freiraum zum träumen und nachdenken, handfeste Beschreibungen geben einen klaren weg vor.
    Ich hoffe, dass wir im nächsten Kapitel wieder etwas über nickis Innenleben erfahren und ich bin sehr gespannt,
    lg julia

    1. Entweder du bist hellsichtig oder du hast ein äußerst feines Gespür für den Aufbau einer Geschichte – denn das nächste Kapitel ist nichts anderes als ein langer Einblick in Nickis Innenleben. Genauer gesagt in ihre Erinnerungen. Nachdem man bisher nur gesehen hat, WIE sie ist, wird es an der Zeit, das WARUM zu erfahren. Jedenfalls ein bisschen ;)

  12. Hey,

    mein Kater und ich haben uns es mittlerweile zum Ritual gemacht jeden Sonntagvormittag das neue Kapitel zu lesen. Allerdings lag mein Kater immer ausgestreckt auf meinen Armen, sodass schreiben unmöglich war :D Heute lässt er mich endlich mal :)

    Seit dem Ende von Kapitel 1 bin ich immer sehr darauf gespannt, was denn wohl als nächstes passieren mag. Und bisher gefällt es mir richtig gut. Auch dieses Kapitel macht wieder neugierig auf mehr und am liebsten würde ich sofort weiterlesen ;) Aber da muss ich wohl wieder bis nächste Woche warten.

    Liebe Grüße
    Anika

    1. Schön, dass du dich zu Wort meldest! Ein Kater auf den Armen ist natürlich eine absolut legitime Erklärung für Zurückhaltung :) Ich hoffe, du hast ihn dir nach dem Tippen aber gleich wieder geschnappt.

  13. Wow, die dunkle Atmosphäre nimmt von Kapitel zu Kapitel zu. Zu vielen Details wird man im unklaren gelassen, aber vieles wird angedeutet. So baut man als Leser dann natürlich viele Hypothesen auf. Die “Rückführerin” scheint wohl selbst mal in Nickis Lage gewesen zu sein. Und will sie warnen. Wovor?

    Verpaktet? Hmm… Das klingt irgendwie nach Faust und Mephisto. Das mit der Wichtigkeit, den Namen nicht zu nennen, erinnert mich hingegen ein wenig an Eragon, mit der These, dass man die Dinge dessen wahren Namen man kennt kontrollieren kann.

    Das mit dem banngeschützten Namen klingt auch spannend. Bedeutet das, dass Nicki ihn gar nicht erwähnen kann? Z.B. gegenüber der Polizei. Oder nur, dass sie ihren Namen auf dieser “magischen Ebene” nicht gegen sie verwenden kann? Vielleicht, weil sie eh schon verpaktet ist, und keine Freie mehr ist?

    Du siehst, aus dem Mix von Angedeutetem, eigenen Thesen und Verknüpfungen zu weiterer Literatur, ergeben sich schon erste Bilder in meinem Leserkopf. Die müssen aber möglicherweise noch mehrmals völlig umgekrempelt werden. Das wird sich in den nächsten Kapiteln zeigen. Bin schon gespannt.

    P.S. Die Kommentare habe ich bis jetzt noch nicht gelesen. Vielleicht werfen DIE ja schon einige Thesen über den Haufen, oder bestätigen sie. Ich wollte das Kapitel erst mal als ganzes genießen. Und dir auch wiesergeben, wie es ohne “Einflussnahme” bei mir ankam ;-)

    1. Die Aufklärung kommt auf jeden Fall, allerdings wachsen daraus, wie das nun mal mit Aufklärungen so ist, immer neue Rätsel und Fragen nach…

      Übrigens: Die Idee, dass das Wissen um Namen Macht verleiht, ist von “Eragon” übernommen und nicht erfunden worden. Soweit ich weiß, hat Ursula K. Le Guin das in ihrem Erdsee-Zyklus zum ersten Mal in die Phantastik gebracht, aber die Idee ist bestimmt noch älter und hat vermutlich religiöse Wurzeln… weiß ja jemand genauer Bescheid? Ich bin gerade gar nicht sicher.

  14. Liebe Jenny,

    dieses Kapitel war einfach genial, so, mehr fällt mir dazu leider nicht ein.
    Die Beschreibung des Hotels fand ich sehr gelungen
    Du machst es so spannend, ich kann das nächste Kapitel schon garnicht mehr erwarten.

    lg Lilly

    1. Das freut mich! Ach, diese Woche wird wieder lang für mich, am liebsten würde ich euch ohne Unterbrechung beim Lesen über die Schulter gucken. Aber ein bisschen Selbstdisziplin erhöht ja bekanntlich den Genuss :)

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