7.TESTLESE-WOCHE

Guten Morgen, allerseits! Nach einer Woche Unterbrechung durch die Verlosung geht es endlich weiter mit NoN. Wir haben Nicki ja in der denkbar brenzligsten Situation verlassen: Gerade offenbarte Susie Ma, die Geschäftsführerin des TITANIC, dass „Frau La Psie“ niemand anderes als sie selbst ist. Wieso notierte Canon ihren Namen auf einem Zettel? Wollte er sie treffen? Und wird Frau La Psie das beantworten, nachdem sie bemerkt hat, dass Nicki ein Eindringling in ihrer Opiumhöhle ist? Es passiert jedenfalls eine Menge, und zwar in rascher Abfolge, aber lest selbst. Ich bin gespannt auf eure Reaktion!

Rasantes Vergnügen wünscht euch:

Jenny

 

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Wer springt, zieht andere in den Abgrund

 

„Kommen Sie.“ Die Chinesin fasste nach ihrem Ärmel. Nicki machte sich los, stolperte einen Schritt zurück. Frau La Psies Blick glomm auf.

Plötzlich stieß jemand einen Freudenschrei aus. „Oh Mann, das ist doch meine Snesane! Du bist hier, ich fasse es nicht!“

Alle drehten sich um. Beziehungsweise nach oben. Auf einer Art Balkon stand ein junger Mann und winkte. Dann schwang er die Beine über das Geländer. „Frisch aus der Unterwelt gekommen, wie? Steht dir gut, die Domäne!“ Er sprang. Sein hellgrauer Mantel flatterte wie ein Segel hinterher.

Nicki schnappte nach Luft und vergaß, was für Dämpfe sie dabei in die Lungen bekam. Der Balkon war sicher zwei Meter hoch, aber der Junge landete federnd auf beiden Füßen, kam auf sie zu und breitete die Arme aus. „Snesane, du bist ja zuckersüß heute, alte Freundin!“

Er nahm sie an den Händen und wirbelte ein paar Mal mit ihr im Kreis. Nicki war zu perplex, um sich zu wehren. Nach ein paar Umdrehungen stellte sie fest, dass er der schönste Mensch war, den sie je gesehen hatte.

Es war erschütternd. Hätte man ihn gezeichnet, wäre die Zeichnung kitschig gewesen. Sein Gesicht stellte ein perfektes Oval dar, nur der Kiefer und das Kinn verliehen ihm ein paar harmonische Kanten. Die gewellten Haare waren gebleicht – seine Augenbrauen verrieten, dass er von Natur aus höchstens dunkelblond sein konnte. Grübchen klammerten sein Grinsen ein.

Als er endlich stehen blieb, zog er Nickis Hände an die Lippen, um sie zu küssen. Dabei raunte er durch ihre Knöchel: „Mach mit, wenn du nicht draufgehen willst.“

Nicki starrte ihn immer noch an wie ein Karpfen.

Laut sagte er: „Du bist doch nicht böse auf mich?“

„Nein … d-doch?“, stammelte sie.

Frau La Psie

Frau La Psie stieß ein schrilles, kurzes Lachen aus. „Was soll das, Jucitell? Wir waren verabredet, dachte ich.“

„Natürlich. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Snesane heute kommt, ich meine, ich habe es vergessen. Vergessen vor Aufregung, dich zu sehen“, sagte der Junge. „Ich muss jetzt etwas mit ihr besprechen. Wartest du auf mich? Zehn Minuten, oben in der Loge. Ja?“ Er griff nach Nickis Hand und zog sie an Frau La Psie vorbei in einen angrenzenden Raum.

„Schnell!“ Er drückte gegen einen Spiegel, der nach innen aufklappte. Sie kamen in einen winzigen Gang, eilten bis zum Ende und erreichten ein weitläufiges, rotgekacheltes Bad.

„Wieso rennen wir?“, schnaufte Nicki. „Der Aufzug war da hinten!“

„Der Aufzug ist doch nur der Geheimweg.“ Er sah sich hektisch um. Draußen schienen sich aufgeregte Stimmen ins Gemurmel zu mischen. Schritte näherten sich.

Der Junge zog sie in die hinterste Klokabine und schloss ab. Die Wände waren verspiegelt, durch die bemalte Decke leuchtete es matt.

„Wie heißt du?“, fragte er.

„Wie heißt du?“

Er lächelte. „In welche Klasse gehst du?“

„Wird das ein Interview?“

„Ich kann dir hier raushelfen. Dafür muss ich wissen, dass du wirklich … dass du hier aus Versehen gelandet bist.“

„Ich bin kein Junkie.“ Sie hielt den Atem an, als sie durch die Tür Stimmen im Bad hörte. „Was seid ihr überhaupt für Leute?“

Er grinste. Draußen klapperten Schritte. Türen wurden aufgerissen.

„Du denkst, wir sitzen in der Falle, aber das tun wir nicht“, sagte er.

„Jucitell Tallis!“ Die Stimme von Frau La Psie.

„Stell dir vor, du bist in dieser Kabine.“

Sie nickte sinnlos. Jemand drückte von außen die Klinke herunter.

„Wie kommst du raus?“

Was?“

„Sehr witzig, dein Spielchen“, gurrte Frau La Psie. „Ja, ich bin eifersüchtig. Ich geb’s zu! Aber jetzt öffne die Tür. Ich weiß, dass die Kleine nicht Snesane ist.“

„Stell dir vor, du bist hier drinnen, also wie kommen wir raus?“, wiederholte der Junge eindringlich.

Nicki begriff überhaupt nicht, was er von ihr wollte. Ihr Blick irrte von Spiegelbild zu Spiegelbild, dann nach oben. Hinter der Tür wurde das Gurren zum Fauchen. Die Spiegel zitterten.

„Ach, das meinst du“, murmelte der Junge, stieg auf den Klodeckel und stieß mit der Hand durch die Decke. Sie war aus Papier. Dahinter schimmerte eine hölzerne Leiter, die sich irgendwo in der Dunkelheit verlor.

Er half Nicki durch die Decke. Sie konnte die erste Sprosse gerade mit den Fingern erreichen, und er hob sie hoch, bis ihre Füße auf der Leiter waren. Unten knirschte die Tür. Nicki begann zu klettern. Der Junge hangelte sich hinterher. Die Spiegel barsten unter ihnen, kaum dass er seine Beine hochgezogen hatte.

„Weiter!“ Der Hall seiner Stimme gab Nicki eine ungefähre Vorstellung von ihrer Umgebung. Sie mussten sich in einem Schacht befinden. Die Leuchtröhren unten wurden von ihren Körpern verdeckt, sodass nur flüchtige Streifen Helligkeit vor ihren Fingern tanzten. Es roch nach moderndem Holz und Nicki hoffte inständig, dass das nicht von der Leiter kam.

„Tallis!“, brüllte Frau La Psie. Kletterte sie ihnen hinterher? Nicki wagte nicht, nach unten zu spähen. Immer weiter hievte sie sich von Sprosse zu Sprosse. Bis sie keine Sprosse mehr fand.

„Sie hört auf, die Treppe hört auf“, quietschte sie.

„Was fühlst du?“

Sie tastete durch die Dunkelheit. „Eine Wand. Metall.“
„Eine Luke. Hau dagegen, sie wird aufgehen.“

Sie tat es. Ein blechernes Scheppern erscholl. Als sie noch einmal dagegen schlug, schepperte es noch mehr, beim dritten Schlag sprang die Luke auf und offenbarte einen schmutzroten Stadthimmel.

Nicki kletterte nach draußen, dicht gefolgt von dem Jungen, der die Luke wieder schloss. Atemringend hievten sie sich von den Knien auf die Füße. Sie waren auf einem Dach. Einem ziemlich hohen Dach. Nicki sah die Spitze einer Kirche knapp über den Rand ragen.

Die Klappe sprang auf. Nicki unterdrückte einen Schrei, als Frau La Psie aus der Dunkelheit tauchte.

Sie rannten los, an einem Schornstein und einer Satellitenschüssel vorbei, eine kleine Metalltreppe hinab auf ein angrenzendes Haus und bis an den Abgrund. Unter ihnen fuhren Autos über die Straße. Sie sahen verdammt klein aus.

Der Junge drehte sich zu ihr um. Sehnsucht schien in seinen Augen zu schmelzen. „Vertraust du mir?“

„Hä? Nein!“

„Aber wenn ich dich in Lebensgefahr retten könnte, würdest du wollen, dass ich dich rette?“

„Ich glaube, wir sind am Arsch, deshalb erübrigt sich die Frage!“

„Ich werde dich retten. Gib mir die Hand drauf, dass du einverstanden bist.“

Frau La Psie sprang in zwei Sätzen über die Treppe hinweg. Und nicht nur sie. Andere Gestalten folgten ihr. Lachende, johlende Gestalten. Nicki nahm die Hand, die er ihr hinhielt – allein schon, um sich an irgendwas festzuhalten.

In dem Moment zog er sie zu sich heran und sprang.

Nicki schrie. Sie spürte den Boden unter sich wegreißen, und dann war nichts mehr unter ihr, nur noch Autolichter, verzerrt zu roten Magmaströmen.

21 Comments

Filed under Nacht ohne Namen

21 Responses to 7.TESTLESE-WOCHE

  1. Laurence

    Hallo Jenny,
    Sorry dass ich mich erst jetzt melde. Die BuCon und die FBM, der Blues, das eigene Schreiben, mit der Dienststelle umgezogen, Sturm, Unwetter, das Erdbeben … äh. Ich schweife ab ;-)
    So, nun zum Kapitel. Ich brauche glaube ich nicht mehr erwähnen, dass ich es wieder einmal grandios finde. Die Spannung wird sehr schön aufgebaut.
    So, nun zu den einzelnen Punkten:

    Ein Retter in der Not wird nur dann zum Klischee, wenn es ein purer Zufall ist. Die Frage, die sich stellt: Ist es ein Zufall? Der Satz: „Frisch aus der Unterwelt gekommen, wie? Steht dir gut, die Domäne!“ könnte vermuten lassen, das es gar kein Zufall ist, dass Nicki von ihm gerettet wurde ;-) Vielleicht hat er sie ja schon länger unter Beobachtung?
    Zumindest scheint er ja besondere Fähigkeiten zu haben. Hat er den Fluchtweg „geschaffen“? War dieser schon dort? Oder hat ihn Nicki aus ihrer Fantasy projiziert? (Was ich noch nicht recht glaube.)
    Der schmutzrote Stadthimmel …hm … vielleicht sind sie bereits durch den Fluchttunnel in eine Parallelwelt gelangt? Das sie in den Tod springen, kann ich mir nicht recht vorstellen. Tallis hat Nicki ja quasi reingelegt, indem er sie mit dem Versprechen überrumpelt hat. ;-) Das kommt bestimmt wieder auf sie zurück.
    Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

    Am Sontag werde ich es auch wieder eher lesen können.
    Bis dahin: Viele liebe Grüße
    Laurence

    • Jenny-Mai Nuyen

      Blues, Schreiben, Umzüge, Buchmessen, Naturkatastrophen – Jesus, was reden wir hier noch über NoN? Dein Leben ist spannender!
      Dass du in dem Spektakel aber trotzdem hier vorbeischaust, ehrt mich. Und stimmt, ein zufälliger Retter ist weniger toll als ein konspirativer. Tallis hat zwar nicht explizit auf Nicki gewartet, ist aber mehr oder weniger auf solche Rettungsaktionen spezialisiert. In den nächsten zwei Kapiteln wird sich das klären, dann bin ich auf deine Meinung gespannt. Falls du überhaupt Zeit zum Testlesen hast, während du mit einem Rettungsschirm über einen Vulkan segelst, ein Kundengespräch führst und dabei eine Romanidee konzipierst.

      • Laurence

        Für NoN nehme ich mir immer Zeit ;-)
        (Ich finde die Idee des Testlesens hier auf dem Blog einfach genial.)

        In diesem Sinne: Bis nachher. Ich muss jetzt einen Zaun bauen, gegen eine Brombeerhecke kämpfen, ein paar Bäume fällen… oh, und meiner Frau Kaffee bringen.

        Würde lieber schreiben ;-)
        Lieben Gruß
        Laurence

  2. Lissa

    Das ist halt generell eins von diesen Kapiteln die man mit allen Sinnesendrüchen ließt ^^ aber ja „Magenta“ trägt natürlich auch zur Farblichkeit bei :P Ich gehe dann mal meinen Magmabrei essen, viel spaß beim grübeln!

  3. Lissa

    Ohhhh daz ist toll! Genial! Grandios! Diese farben! *-* (jegliches gemecker wird auf später verschoben) eine schweigeminute bitte für dieses kapitel! Ich liebe es!

  4. ich weiß, ich bin etwas spät dran, um noch meinen senf dazu zu geben – aber wooow!!
    da denkt man, canon wäre der gutaussehende, mysteriöse, talentierte held und herzensbrecher der geschichte – und dann kommt da son jucitell um die ecke! zugegeben, ein etwas gewöhnungsbedürftiger name, aber ich nehme mal an, dass er nicht wirklich so heißt und lediglich den gleichen rat wie nicki bekommen hat…aber wow, der junge hats ja wohl faustdick hinter den ohren – und scheinbar auch im köpfchen :) aber um eine deiner randbemerkungen zu beantworten : ich denke schon, dass ein paar entschleunigende gedankengänge der szene guttun würden, zumal das kapitel ansonsten ähnlich verläuft wie der ’nicht-cliff-hanger‘ und zwar im freien fall. es ist aber auf jeden fall mein lieblingskapitel (bis jetzt) und ich muss ganz ehrlich zugeben : sosehr ich mir auch ein paar antworten freue, das bild des verschmitzt grinsenden retters der für und mit nicki vom dach springt mit den mysteriösen – wenn auch altbewehrten – worten ‚vertraust du mir?‘ könnte ruhig noch etwas länger bestehen bleiben :) apropos – nickis antwort auf die frage ist ebenso göttlich wie endlich mal realistisch (im gegensatz zu so einigen kitsch-klassikern, in denen vertrauen wohl parallel zu gutem aussehen besteht).
    sehr großes lob
    rica

    ps. mich würde ja noch sehr interessieren, ob es zu einer entscheidung zwischen den beiden jungs kommt und wenn ja, ob nicki und du euch damit schwer getan habt ;)

    • Jenny-Mai Nuyen

      Freut mich, dass Tallis dich erobert hat! Es hat auch riesigen Spaß gemacht, ihn zu schreiben. Ob es zu einer Entscheidung zwischen ihm und Canon kommt – na, das kann ich doch nun wirklich nicht verraten! Allerdings bin ich die letzte Person, die Entscheidungen treffen kann, von daher… wähle ich im Zweifelsfall eher alles, und zwar auf einmal ;)

  5. Coco

    Puh das hört sich wirklich nach einer menge Arbeitsaufwand an. Figuren in eine Geschichte einzufügen oder rückwirkend zu entfernen ist ja Wahnsinn. Aber Hauptsache du bist zufrieden :-)

    Das Kapitel ist super. Ich bin voller Spannung auf nächste Woche. Du machst einfach nen super Job! Wieder neue Umschreibungen für Farben und Situationen. Ich kann nur immer wieder deinen Schreibstift bewundern. Vielen Dank nochmal für die Aktion!

  6. Luc

    Eigentlich war ich ja jetzt auf eine direkte Konfrontation mit Frau La Psi eingestellt, die bestimmt auch interessant, aber möglicherweise auch tödlich gewesen wäre. Ist wohl besser, dass Nicki jetzt gerettet wurde.

    Jucitell kann ich noch nicht ganz einordnen. Zwei z.T. widersprüchliche Thesen:

    Er könnte ein Freund von Canon sein, der explizit Nicki helfen soll. Für diese These spricht der abgebrochene Satz: Dazu muss ich wissen, dass du wirklich… Der hätte z.B. so vervollständigt werden können: „… Canons Freundin bist.“

    Andererseits: Wenn er am Ende einen Handschlag von Nicki will, macht mich das gleich wieder skeptisch. Das klingt schon wieder nach so nem Teufelsdeal. Vielleicht ganz gut, dass Nicki nicht ganz so schnell Vertrauen fasst… und noch nicht ihren Namen verraten hat ;-)

    • Jenny-Mai Nuyen

      Ja, sie hat sich Isabel Arouks Rat, ihren Namen nicht zu verraten, bisher zu Herzen genommen. Hoffentlich ändert sich das nicht in, sagen wir, extremen Stresssituationen… *Dunkle Vorahnungen in deine Richtung pustend*

      • Coco

        Oh nein. Hoffentlich passiert Nicki das nicht. Bisher war ich so stolz das sie so großartig geistesgegenwärtig reagiert hat und ihren Namen geheim halten konnte :-)
        Aber Fehler müssen ja wohl passieren. Sonst wäre die Geschichte ja langweilig …

  7. Lizzy

    Warum müssen diese Kapitel so kurz sein? *seufz und nägelkauend auf die nächste Woche wart*

    Sag mal, Jenny, wenn ich mich recht erinnere, hattest du doch voriges Jahr (?) in deinem Bog geschroeben, dass du „Nacht ohne Namen“ noch mal umgeschrieben hast, weil dir eine Figur zu wenig Raum bekommen hatte. War das ganz zufällig Jucitell? *lach* Ich find ihn cool =)

    • Jenny-Mai Nuyen

      Ja, dieses Kapitel ist deutlich kürzer als der Durchschnitt – dafür ist das nächste extra lang!
      Jucitell Tallis war von Anfang an recht Platz einnehmend. Anders kann er gar nicht auftreten (Diva). Kurz vor Beendung des Romans bekam ich nochmal Bedenken bezüglich drei anderer Figuren. Sie hatte ich als Option zu Beginn des Schreibens verworfen, aber irgendwie kamen sie mir doch immer wieder in den Sinn und lösten kleine Tagträume aus. Ich fasste ein Herz, plottete nochmal alles durch und kam zu dem Schluss, dass die Version mit den drei Figuren tatsächlich besser ist als die bereits geschriebene Version ohne. Also hab ich alles nochmal umgeworfen und vieles komplett neu verfasst. Den Aufwand kann ich gar nicht in Worte fassen. Aber es musste sein. Und ich finde, es hat sich auch gelohnt.
      Die drei Figuren heißen übrigens Gretchen, Theo und Chips. Sie tauchen erst später auf.

  8. Lucifer

    Ein bisschen Spannung, eine Prise Action, eine große Portion gutaussehender, geheimnisvoller Draufgänger – so bäckt sich ein Abenteuer also!

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